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Der BTSC war  in den Herbstferien mit 14 Judokas auf Reisen. Es ging zur Wewelsburg bei Büren / Paderborn. Hier wurde ein Trainingslager für die Judokas zwischen 9 und 13 jährigen angeboten. Mit von der Partie waren auch 3 ältere Judoka die sowohl trainierten als auch als Betreuer fungierten. Die Wewelsburg liegt im Sauerland und bietet perfekte Möglichkeiten zum Judotraining, da sie in ihrem obersten Turm eine riesige Turnhalle beherbergt. Diese muss aber erst durch gefühlt 1000 Treppen erklommen werden.

Mit insgesamt 7 Trainingseinheiten waren die 3 Tage von Freitag den 10. bis Sonntag den 12.10.2014 vollkommen ausgelastet. Nachdem sie auf der Wewelsburg angekommen waren, wurden laut Katrin Freimann (eine Mitfahrerin 12-Jahre) „die Zimmer verteilt und wir durften unsere Sachen auspacken, die Betten beziehen und uns für das erste Training vorbereiten, welches dann statt gefunden hat.“ Hier stellten sich schon die ersten Probleme ein, denn welches Kind konnte richtig sein Bett beziehen. Im Training setzte Trainer Oliver Kandeler die Akzente nicht nur auf die reine Kondition sondern auch auf die Spezialtechniken der Judokas.

Das sind die Techniken welche am meisten auf Turnieren benutzt werden. Und hier hat jeder Judoka seine eigene, die auf Größe und Gewicht abgestimmt sein muss. Katrins Meinung „Im Training machten wir Übungen zu verschiedenen Bereichen am Körper, z.B. Sit-Ups für die Bauchmuskulatur oder Liegestützen für die Arme. Außerdem erlernten wir unsere Spezialtechniken, neue Techniken und wiederholten alte Techniken. Um am Ende in einer Trainingseinheit nochmal etwas anderes zu machen, spielten wir immer ein Spiel.“
Den Samstag stand morgens Jogging auf dem Programm. Hier wurde der Berg zur Wewelsburg herauf gejoggt – und erst dann stand ein leckeres Frühstücksbüffet an. Doch direkt anschließend ging es wieder auf die Matte.

Nach dem Mittagsessen hatten die Judokas am Samstagnachmittag Zeit zum Freizeitpark Fort Fun im Sauerland zu fahren. Dort erholten sie sich dann ein wenig von dem Muskelkater der sich spätestens am Samstag bei jeden breit machte. Katrin meinte hierzu:“ Dieser Park enthält einige Achterbahnen, ein Riesenrad, ein Kettenkarussell und viele andere lustige Fahrgeschäfte. Wir hatten dort viel Vergnügen und fanden es eine coole Idee, dorthin zu fahren. Leider mussten wir viel zu früh gehen, damit wir das Abendessen nicht verpassten, aber trotzdem gab es einen leckeren Kuchen, der uns von der Wewelsburg spendiert wurde.“ Erst am Abend wartete dann wieder die Judomatte und das erklimmen der Burg auf sie.

Es scheint aber vielen dennoch sehr viel Spaß gemacht haben, denn Katrin beschrieb diesen Abend folgendermaßen: „Nach dem Abendessen gab es noch eine Trainingseinheit, in der wir so viel Spaß hatte, dass wir noch eine Stunde länger blieben. Wir guckten gar nicht auf die Uhr und dann war auf einmal schon fast Nachtruhe und das Spiel musste abgebrochen werden.“ Am Sonntag dann ging es nach einem weiteren Jogginglauf, und einmal Judo, nach dem Mittagsessen nach Hause. Als Resümee bleiben eine Menge Spaß, Muskelkater und neue Freundschaften die man geschlossen hat. Katrin „Das Training war genau richtig, wenn dann war es nur ab und zu ein bisschen anstrengend, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Dass wir die Spezialtechniken gezeigt bekommen und erlernt haben, war sehr gut. Ich finde, dass die Fahrt zur Wewelsburg gelungen ist und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.