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Beschluss einer neuen Satzung und Aufnahme in das LSB Qualitätsbündnis “Gegen sexualisierte Gewalt“
Die für das Frühjahr geplante Mitgliederversammlung des Baumberger Turn- und Sportclub 1897 e.V. (BTSC) findet nun am Dienstag, den 27.10.2020 ab 19.00h im Bürgerhaus Baumberg statt.  Während der Versammlung wird dem BTSC vom Landessportbund NRW (LSB), vertreten durch den Vorsitzenden des Kreissportbundes Mettmann, Karl-Heinz Bruser die Mitgliedsurkunde im Qualitätsbündnis Sport NRW „Schweigen schützt die Falschen – Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt“ verliehen. Beiwohnen wird dieser die Fachberaterin des LSB „Schutz vor sexualisierter Gewalt“ Dagmar Ziege, die Vorsitzende von Sag’s e.V., Frau Schuischel und die Leiterin des Jugendamtes Monheim am Rhein, Frau Feldmann. Im Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierte Gewalt wurden im und vom BTSC wirksame Maßnahmen und Schutzkonzepte entwickelt und umgesetzt. Der BTSC wurde dabei maßgeblich vom LSB unterstützt. Bedeutsam ist, dass dieses Konzept nachhaltig ist und sein wird. Der BTSC hat u.a. einen Handlungsleitfaden und ein Interventionskonzept eingeführt. Die Übungsleiter sind schon überwiegend geschult. Das Ziel, Verhinderung von sexualisierter Gewalt wird in der Satzung in die Präambel übernommen.  Mit der Fachberatungsstelle Sag’s e.V. in Langenfeld wurde ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. Weiterhin wurden zwei Ansprechpartner geschult, Elke Wilk-Römer und Marcel Schneider, an die sich jeder vertraulich wenden kann. Dieses Projekt ist eines der wichtigsten in den letzten Jahren, wie der Vereinsvorsitzende Helmut Wilk betont. Dieses ist leider um ein deutlich unterschätztes Thema, das sehr große und auch vereinsgefährdende Bedeutung erlangen kann. „Deshalb ist es wichtig, präventiv zu arbeiten und auch Mechanismen zu entwickeln, um im Verein eine Kultur zu entwickeln, die den Kinderschutz in den Mittelpunkt stellt,“ wie es Herr Bürgermeister Daniel Zimmermann dem Verein mitteilte. In der Mitgliederversammlung wird die neue Satzung vorgestellt, über die abschließend abgestimmt wird. Diese neue Satzung ist nach 14 Jahren notwendig, da sich rechtliche Rahmenbedingungen geändert haben (u.a. Datenschutzgrundverordnung). In die neue Satzung wird eine Präambel mit einem Leitbild eingeführt, in dem sich der Verein u.a. gegen sexualisierte Gewalt, Intoleranz und Rassismus ausspricht. Weitere Anpassungen waren notwendig u.a. bei den Funktionen der Abteilungen. Wesentlich ist auch, dass das bisherige Doppelstimmrecht des Vorsitzenden aufgehoben wird. Weitere Punkte der Mitgliederversammlung sind die Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden und eine Ergänzungswahl zum Ehrenrat. Zu Ende der Versammlung werden langjährige Mitglieder des Vereins geehrt. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.