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„Das ist unser Tag, für alle Mitglieder“ mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende des Baumberger Turn- und Sportclub 1897 e.V. (BTSC), Helmut Wilk, die Jubiläumsfeier zu seinem 125-jährigen Jubiläum.
  Diese Feier brachte bei allen, Erwachsenen und Kindern, nur strahlende Gesichter hervor. Der BTSC konnte am vergangenen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen rund 500 Mitglieder und geladene Gäste im Festzelt auf der Sportanlage am Waldbeerenberg in Baumberg empfangen.
Der Vorsitzende des BTSC, Helmut Wilk, der Ehrenvorsitzende Josef Renk, der Vorstand und die Mitglieder des BTSC begrüßten den Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann, den Geschäftsführer des Kreissportbundes Michael Weigerding, den Geschäftsführer beim Stadtsportverband Monheim Wulf Götsch, den zweiten Vorsitzenden vom Baumberger Allgemeiner Bürgerverein (BAB) Markus Gronauer und weitere prominente Gäste aus Sport und Politik.
In seiner Rede zu Beginn der Veranstaltung sagte der Vorsitzende des BTSC, Helmut Wilk: „Ohne die Bereitschaft, neue Tendenzen des Sports und der Gesellschaft aufzunehmen, ist ein Verein nicht innovativ, nicht überlebensfähig. Der BTSC hat immer bewiesen, dass er neue Sportarten in sein Programm übernimmt wie Indiaca, Drums Alive, Lins Dance.“
Ebenso sei er sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, wie die Aufnahme als erster Monheimer Verein in das Leistungsbündnis des Landessportbundes „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Schweigen schützt die Falschen“ eindrucksvoll zeigt. Der Verein verfolgt hier die gleichen Ziele wie die Stadt Monheim mit ihrem Programm „Rechte für Kinder“. Der Verein ist absolut dem Breitensport verbunden.
Bürgermeister Daniel Zimmermann wies in seinem Grußwort auf den ersten Namen des Vereines „Turnverein Gut Heil 1897 Baumberg“ und der damit verbundenen Erwartungshaltung Ende des 19. Jahrhunderts hin. Der Verein hat sich aber weiterentwickelt zu einem modernen Verein. Ohne diese Wandlung würde er nicht mehr existieren. Weiterhin verwies er auf die guten Entwicklungsmöglichkeiten für die Leichtathletik auf der Außenanlage am Waldbeerenberg hin, die sich aufgrund des Umzuges der Fußballer zum künftigen Sportzentrum am Kielsgraben ergäben. Der Waldbeerenberg wird dann zu einer reinen Leichtathletikanlage umgebaut. Michael Weigerding vom Kreissportbund ging insbesondere auf die Bedeutung des Ehrenamtes in den Sportvereinen ein.
Im Anschluss an die sehr gut besuchte offizielle Festveranstaltung wurde der Startschuss für den weiteren Tag gegeben. Für die Kinder wartete eine Hüpfburg, ein Glücksrad, an dem bis zum Ende der Veranstaltung eine nicht endende Schlange an Kindern zu beobachten war und das Spielmobil des Jugendamtes Monheim. Weiter führten die Abteilungen Geräteturnen Bodenübungen vor, die Karateabteilung machte Appetit auf Selbstverteidigungstechniken, Line Dance inspirierte die Anwesenden zum Mittanzen. Die Gruppe Drums Alive faszinierte durch ihre Trommeltechniken auf großen Bällen. Eine Überraschungsaufführung mit einem Altertumstanz sorgte für große Begeisterung bei den Zuschauern. Höhepunkt des Nachmittages war ein Fußballspiel der Oldiekicker gegen die Traditionsmannschaft der Fortuna 95 Düsseldorf. Trotz absoluten Einsatzes aller Kräfte verloren die Oldiekicker haushoch gegen die favorisierten Kicker der Fortuna mit 9:1.
Das Festzelt bot ausreichende Schattenplätze für anregende Gespräche und Zusammenkünfte. Die gesamte Veranstaltung war mehr als gelungen. Teilnehmer meinten: „Es hat alles gepasst, das Wetter, die Speisen, die Aufführungen.“ Gelobt wurden auch die Reden: „Zum Glück hat sich jeder Redner kurzgehalten; aber alles sehr informativ.“ Mithin eine mehr als angemessene Veranstaltung zum 125- jährigen Jubiläum des Vereins! „Das Kommen hat sich gelohnt“.